1.9.8
2026-09-01Genauere Beurteilung der Kameraleistung
Die Reichweite einer Kamera bildet jetzt ab, was Objektiv und Tragkonstruktion tatsächlich leisten. Die neue Korrektur ist optional und wird je Projekt eingeschaltet.
- Optik- und Montagekorrektur — passt die Reichweite an den realen Objektivkontrast und das Verhalten der Konstruktion an.
- Montageart an jeder Kamera — Fassade, Decke, Pfahl, Mast oder Turm, wo möglich automatisch aus dem Projekt übernommen.
- Echte Mastdaten — nutzen Sie Kopfauslenkung, Prüfwindgeschwindigkeit und Eigenfrequenz direkt aus dem Datenblatt des Mastes.
- Standortwind im Projekt — geben Sie die Windgeschwindigkeit für die Mastberechnung an. Ohne sie liefert der Mast keine angenommene Korrektur.
- Windgrenze je Kamera — sehen Sie, bis zu welchem Standortwind eine Kamera die Erkennungsanforderung noch erfüllt, oder warum sich keine Grenze angeben lässt.
- Echte Blenden- und Verschlusswerte — wählen Sie größte Blende und längste Verschlusszeit aus dem Datenblatt der Kamera, statt sich auf Annahmen zu stützen.
- Vollständige Rechenspur — das Kamerapanel zeigt jetzt, wie aus der Mastauslenkung Bildverwischung wird und wie das die Erkennung trifft, mit jedem Wert als gemessen, abgeleitet oder angenommen markiert.
Klareres Reporting
- Neue Berichtsseite Optik und Montage — zeigt, ob die Korrektur angewendet wurde, welcher Standortwind galt und welche Windgrenze sich je Kamera ergibt.
- Abdeckung bleibt normkonform — Abdeckungszonen nach EN 62676-4 bleiben unverändert. Zusätzliche physikalische Korrekturen stehen daneben und werden nicht in die Normzonen eingemischt.
- Realistischere POV-Vorschau — Mastbewegung verwischt das Bild in Auslenkungsrichtung und lässt die senkrechte Achse scharf.
- Bessere Montageprüfung — eine Fassaden- oder Deckenmontage fern jeder Gebäudekontur wird als Warnung gemeldet und blockiert das Projekt nicht.
Schnellere Geländeaufnahme mit KML/KMZ
Importieren Sie eine KML- oder KMZ-Datei aus Google Earth und machen Sie ihren Inhalt zu echten Projektobjekten.
- Importieren Sie Gebäude, Zäune und Kameras anhand ihrer ursprünglichen Koordinaten.
- Weisen Sie jedem Ordner eine Rolle zu und sehen Sie das Ergebnis vor dem Import.
- Nutzen Sie ein GroundOverlay als Grundriss-Unterlage, bereits aus der Quelldatei platziert und skaliert.
- Sparen Sie sich die manuelle Zwei-Punkt-Kalibrierung, wenn die importierte Unterlage die nötigen Lagedaten bereits mitbringt.