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    CCTV-Bildrate verstehen

    Die Bildrate beeinflusst Bewegungsqualität, Speicherbedarf und Bandbreite. Erfahren Sie, wie Sie die richtige FPS für Ihre Überwachungsanforderungen wählen.

    Was ist die Bildrate?

    Die Bildrate (FPS - Frames Per Second) ist die Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde aufgenommen werden. Eine höhere FPS erzeugt flüssigere Bewegungen, erfordert aber mehr Bandbreite und Speicher. Eine niedrigere FPS spart Ressourcen, kann aber schnelle Bewegungen verfehlen.

    Um FPS zu verstehen, denken Sie an einen Film: 24 FPS ist Standard-Kino, 30 FPS ist typisches Video, 60 FPS ermöglicht Zeitlupe. Bei CCTV ist die Bildrate ein Kompromiss zwischen Bewegungsqualität und Ressourcenverbrauch.

    Gängige FPS-Optionen

    1-5 FPS

    Anwendungsfall:: Statische Szenen mit minimaler Bewegung. Parkplatz bei Nacht, Lagergänge. Bewegung erscheint ruckelnd. Minimale Bandbreite/Speicher.

    10-15 FPS

    Anwendungsfall:: Allgemeine Überwachung. Einzelhandelsflächen, Büroflure. Bewegungsqualität ist akzeptabel. Gutes Gleichgewicht zwischen Bandbreite und Speicher.

    25-30 FPS

    Anwendungsfall:: Bereiche mit viel Bewegung. Eingänge, Kassen, Parkplatzeinfahrten. Flüssige Bewegungsaufnahme. Höhere Bandbreite/Speicher.

    60 FPS

    Anwendungsfall:: Spezielle Anforderungen. Zeitlupenanalyse, Sportanlagen. Sehr flüssig. Erheblicher Bandbreite-/Speicherbedarf.

    Auswirkung auf die Bandbreite

    Die Bildrate wirkt sich direkt auf die benötigte Bandbreite zum Streamen oder Übertragen von Video aus. Eine Verdoppelung der FPS verdoppelt ungefähr den Bandbreitenbedarf.

    Bandbreitenbeispiel (1080p H.264):

    • 10 FPS: ~5 Mbps
    • 15 FPS: ~7.5 Mbps
    • 25 FPS: ~10 Mbps
    • 30 FPS: ~12 Mbps

    Für die Fernanzeige ist die Bandbreite entscheidend. Ein System mit 10 Kameras bei 30 FPS benötigt eine Upload-Geschwindigkeit von 120 Mbps , während bei 15 FPS nur 75 Mbps ausreichen.

    Auswirkungen auf die Speicherung

    Höhere Bildwiederholraten erhöhen direkt den Speicherbedarf. FPS stehen in einem linearen Verhältnis zum Speicherbedarf.

    Höhere Bildraten erhöhen den Speicherbedarf direkt. FPS steht in linearem Verhältnis zum Speicherbedarf.

    • 10 FPS: ~40 GB/day
    • 15 FPS: ~60 GB/day
    • 30 FPS: ~120 GB/day

    Speicherbeispiel (1080p pro Kamera pro Tag):

    10 FPS: ~40 GB/Tag

    15 FPS: ~60 GB/Tag

    Parkplätze, Treppenhäuser, Flure, verkehrsarme Bereiche. Keine sich schnell bewegenden Objekte. Spart deutlich Bandbreite und Speicherplatz.

    Für 10 Kameras bei 30 FPS für 30 Tage: 1,2 TB x 10 Kameras x 30 Tage = 360 TB

    Verkaufsflächen, Büroräume, Lobbys. Regulärer Verkehr, aber keine Hochgeschwindigkeitsbewegungen. Gute Balance.

    Bereiche mit wenig Bewegung (5-10 FPS)

    Parkplätze, Treppenhäuser, Flure, verkehrsarme Zonen. Keine schnell bewegenden Objekte. Spart erheblich bei Bandbreite und Speicher.

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